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Die Thermalzentren, die früher hauptsächlich zur Heilung von Erkrankungen der Atemwege, des Verdauungstrakts und der Knochen besucht wurden, wurden in jüngster Zeit zu Orten der Erholung und Entspannung, wo man sich auch Schönheitsbehandlungen unterziehen kann und das körperlich-seelische Gleichgewicht wieder findet.
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Die Thermalmedizin ist ein medizinischer Bereich, der die Thermalkuren, also das Thermalwasser, den Schlamm (Fango) und die Grotten für Therapie und Rehabilitation nutzt.
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Im Ministerialerlass vom 15. Dezember 1994 sind folgende chronische, chronisch-degenerative und/oder rezidive Erkrankungen aufgeführt, die zu Lasten verschiedener Kostenträger durch Thermalkuren mit gutem Erfolg behandelt werden:
- Hals-, Nasen-, Ohren- und Atemwegserkrankungen
- Vasomotorisch bedingte Nasenschleimhauterkrankungen
- Einfache chronische Bronchitis mit obstruktiver Komponente
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In den Thermen kommt auch die Thalasso-Therapie zur Anwendung, eine Methode, die das Klima und Umweltfaktoren sowie die wohltuenden Eigenschaften des Wassers für Heiltherapien und Schönheitsbehandlungen nutzt.
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