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Im Trentino gibt es viele Thermen und jede einzelne besitzt besondere heilende Eigenschaften.

Die Heubäder sind vielleicht die bekannteste Wellnessanwendung im Trentino. In früheren Zeiten begaben sich die Bauern und Arbeiter in der Woche, in der das Heu eingebracht wurde, von den Dörfern in die Hochebene. Schon seit Ende des 19. Jahrhunderts werden die Heubäder zu Therapiezwecken eingesetzt. Heute sind Kräuterbäder eine häufig eingesetzte Methode in der Thermalmedizin und eignen sich ideal für die Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, zur Auflockerung von Muskelverspannungen und zum Anregen des Kreislaufs.

Eines der Thermalzentren in dem diese Behandlung praktiziert wird, befindet sich in Garnica Terme, auf 850 m Seehöhe am  Monte Bondone, in der Nähe von Trient. Hier gibt es ein gut ausgestattetes Thermalzentrum, das sich auf Bäder mit Kräutern im Gärungsprozess spezialisiert hat.
Im Bereich Thermalwasser sind die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Mineralwassers von Pejo Terme (TN), gut bekannt, ein Mineralwasser, das man auch auf den Tischen vieler Italiener findet.
Das Wasser von Meran ist sehr radonhaltig und eignet sich aufgrund der vorhandenen radioaktiven Spuren sehr gut für die Behandlung von Knochen- und Gelenkserkrankungen, gynäkologischen Erkrankungen, Gefäßleiden und Erkrankungen der Atemwege.

Aus der Therme von Levico, der höchsten Europas, sprudelt sehr arsenhaltiges Wasser, das zur Stressbehandlung und zur Bekämpfung von Erkrankungen der Nase und des Halses, also im Allgmeinen bei Atemwegserkrankungen eingesetzt wird.
Die therapeutischen Eigenschaften der Quellen von  Comano werden aufgrund des Fluorgehalts im Wasser vor allem bei Hautentzündungen eingesetzt.

In Pozza di Fassa findet man in den Thermen von Alloch, die schon seit dem Altertum bekannt sind, die einzige schwefelhaltige Thermalquelle im Trentino.

In Caderzone, im Randena-Tal, zwischen den Gipfeln des Naturschutzparks Adamello Brenta, liegt die Quelle Sant’Antonio. Die heilenden Kräfte der eisenhaltigen Quelle Sant’Antonio sind schon seit der Antike bekannt: das Wasser mit geringem Mineralsalzgehalt des Thermalzentrums eignet sich ideal für Bäder, Inhalationskuren und Trinkkuren.